Eine Depression ist wie eine Frau in Schwarz.

Eine Depression kann schleichend ins Leben treten oder wie ein Unwetter. Sie kann einmal da sein und wieder für immer verschwinden, sie kann immer wieder kurz vorbeikommen – oder sie bleibt, und zwar deutlich.
Viele neigen dazu, erstmal zu ignorieren was da passiert. Es dauert vielleicht sogar lange, bis man sich eingesteht, dass das “ich fühl mich nicht so” mittlerweile einen Namen verdient hat. Dass das Weinen zu nahe und zu häufig ist, das Sehnen sehr groß, die unglücklichen Momente zu viele geworden sind, und es nicht zu leugnen ist, dass da etwas in Schieflage geraten ist.
Aber Sie wissen noch nicht, was genau …. oder wie, und seit wann….
Begegnen Sie Ihrer Depression, wie Sie einem außergewöhnlichem Gast auf Ihrer Party begegnen würden, den Sie nicht eingeladen haben, der sich aber benimmt, als würde er hier genau richtig sein: Höflich. Entgegenkommend. Neugierig. Abwartend, aber entschlossen. Offen, ihn im Kreise der Freunde zu begrüßen, wenn er mitfeiern möchte, oder ihn freundlich zu verabschieden, wenn er gehen möchte.
Wer seine Depression als das erkennt, was sie ist – ein Anzeiger dafür, dass man in Not geraten ist – und als Wegweiser, wie man in sich selbst alle notwendige Kraft finden kann, diese Not zu beenden, der lernt seine Depression als wertvollen Teil seiner selbst zu schätzen.

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