Die Methode wurde von 1946 bis 1951 von dem Neurophysiologen Herman Kabat und der Physiotherapeutin Margaret Knott in Kalifornien auf der Grundlage der Sherrington Gesetze und anderen Grundprinzipien der Neurophysiologie entwickelt.

Zunächst wurden daher nur neurologische Patienten damit behandelt. Im Laufe der Zeit wurden die Behandlungen aber in alle medizinischen Bereiche erweitert, in denen das normale physiologische Bewegungsmuster gestört ist.

Methode

Die PNF-Technik ist eine neurophysiologische Behandlung, bei der Druck – und Dehnungsrezeptoren im Muskel (Propriozeptoren), aber auch Sehnen, Gelenkkapsel und Bindegewebe stimuliert werden. Diese Rezeptoren geben die Information über Rückenmark und Nervenbahnen an das Gehirn weiter.
Alle Bewegungen des Körpers verlaufen dreidimensional. Ist dieses Bewegungsmuster aus unterschiedlichen Ursachen gestört, wird mit der PNF-Technik das Zusammenspiel zwischen Muskel, Gelenk und Nerv wieder neu angebahnt.

Ziel

Hauptziel ist die Ökonomisierung und Optimierung des Bewegungsverhaltens.
Zudem sollen Kraft, Ausdauer und die dynamische Stabilität gefördert werden. Durch verbesserte motorische Kontrolle wird die Mobilität der Gelenke und Muskelaktivität koordinativ sinnvoll eingesetzt und im ZNS gespeichert.